Knackfrisch auf den tisch!

 

MMMMhhhhhh! Alleine der Gedanke: Raus in den Garten, oder zum Hochbeet, mit einem Messer in der Hand den ersten, frischen Salatkopf ernten, waschen, ein leckeres Dressing dazu und schon knackt die Gaumenfreude zart und erfrischend! - Aber, wie es nun mal so ist in unserer schönen Natur - "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!" 

Die ersten Schritte in Richtung Gemüsegarten sollte man erst Anfang März machen. Der Boden, egal ob Beet oder Hochbeet, muss abgetrocknet sein, die Erde schön aufgelockert und nicht lehmig-klebrig. Das würde die empfindlichen Wurzeln unserer Pflänzchen absticken. Selbstverständlich ist auf die Temperatur zu achten. Frostfrei ist ein Muss! Auch, wenn man stolzer Besitzer eines Frühbeets oder gar eines Gewächshauses ist, ist zu bedenken, dass dieses nicht beheizt wird. Daher sind die Nachttemperaturen im Frühbeet in Wahrheit nicht höher als die Außentemperatur. Es muss nicht immer sein, dass eine Pflanze "tot umfällt", wenn ihr zu kalt ist, aber sie wird beschließen, sich mal eine Zeit lang nicht mehr von der Stelle zu rühren. Daher, eine Woche später mit dem Garteln begonnen, heißt oft schlicht eine Woche weniger Arbeit, aber am Ende das selbe Ergebnis.

Zu den robusteren Pflanzen zählen Kopfsalat und Kohlrabi. Damit kann man die Gartensaison Anfang - bis Mitte März starten.

Kohl, Kraut, Rotkraut, Karfiol müssen noch etwas warten. Hier muss das Frühjahr soweit gefestigt sein, dass es nachts nicht mehr friert. Natürlich kann man sich mit Vliesabdeckungen immer helfen, das ist auch sehr zu empfehlen, aber vor Ende März macht es dennoch mehr Arbeit als Sinn, diese anzupflanzen. Bei Eisbergsalat und Pflücksalaten kann ich nur raten noch etwas länger zu warten. Das sind schlicht und ergreifend Sommersalate. Zumindest bis April sollte man sich damit Zeit lassen.

Wir achten bei unserer Sortenwahl sehr auf den Aussaat- und Pflanzzeitpunkt. So beginnen wir mit Sorten, die weniger Kälteempfindlich sind und wechseln im Lauf des Gartenjahres zu hitzebeständigeren Sorten, so dass Sie immer das beste Ergebnis erwarten können. Sämtliche Saatgutsorten in unserem Angebot sind ursprünglich nicht für den Hausgarten sondern für den Profi- Produktionsgartenbau. Das heißt für Sie, dass die Pflanzen sicher gedeihen. - Schließlich kann sich kein Gemüsebauer einen fruchtlosen Acker leisten. Der Unterschied liegt eben nicht nur in der Pflege, sondern auch in der Saatgutwahl. Diese wird nicht nur auf Pflanzzeitpunkt und Ernteergebnis abgestimmt, sondern auch auf die geografischen Gegebenheiten. Es macht einen beträchtlichen Unterschied, ob der Salat in Vorarlberg oder im Burgenland gedeihen soll. Sie sehen, es steckt von unserer Seite doch einiges an Überlegungen dahinter, denn Ihr Erfolg ist uns wichtig.

In diesem Sinne:

  • Vertrauen Sie uns bei unserem Jungpflanzenangebot - Wir als Fachbetrieb bieten Ihnen zu jeder Pflanzzeit die beste Auswahl 
  • Hören Sie auf die Natur -  oft kann man nichts erzwingen: Temperatur, Licht, Erde müssen zusammenstimmen, dann steht dem Genuss nichts mehr im Weg.
  • bei Fragen wenden Sie sich bitte jederzeit an uns!

 

Alles richtig gemacht, wunderschöne Pflanzen - aber die fiesen Räuber waren wieder mal schneller? Wie man Schneck, Zwerg und Co. Herr wird - damit beschäftigen wir uns das nächste Mal!

 

Es freut sich auf Sie Ihre Eva Mayer!

 

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Und Alles beginnt von Neuem...

 

Und endlich wird es wieder Frühling! Wenn die Wiesen langsam grüner werden, die ersten Sträucher frisch austreiben und man das eine oder andere Schneeglöckchen hervorblinzeln sieht, ist es Zeit, auch zuhause für mehr blühende Farbtupfer zu sorgen.

Welche Pflanzen jetzt geeignet sind, worauf Sie achten sollten und bei welchen Charakteren man sich noch in Geduld üben sollte, erfahren Sie hier!

 

 

  • Klassische kultivierte Frühblüher sind: Primeln, Ranunkeln, Narzissen, Hyazinthen, Bellis, Violen, Hornveilchen und Vergissmeinnicht.
  • Hier handelt es sich um durchwegs robuste Pflanzen. Frost und Schnee machen kaum etwas aus, im Gegenteil ist es sogar wichtig, die Pflanzen kühl zu halten. Also, auch wenn es noch so nett aussieht - runter damit vom Küchen- oder Couchtisch und raus damit in den Garten! Sollten die Pflanzen während der Aufzucht sehr warm gehalten worden sein - um sie scheller verkaufsfertig zu bekommen, kann es allerdings zu Ausfällen kommen, beim ersten Kontakt mit "richtigem Wetter". Hier spricht vieles für einen Besuch bei ihrem regionalen Gärtner, der sie auch mal in die Glashäuser blicken lässt, anstatt schnell mal beim Supermarkt zuzugreifen. Auch mit so genannten Frühblühern können Sie monatelang Freude haben, wenn Sie auf Qualität achten. (ganz abgesehen von der Winterhärte - sprich: nächstes Jahr wieder!)
  • Mit der Nährstoffgabe kann man sich anfangs getrost zurückhalten. Einzig die ausreichende Versorgung mit Wasser ist sehr wichtig. Sind die Pflanzen trocken, kann Kälte und Eis die Wurzeln schädigen und im schlimmsten Fall kann sie sich davon nicht erholen.
  • "Wie ein feuchter, ausgedrückter Küchenschwamm"- genau das ist die richtige Wassermenge für nahezu alle Pflanzen. Eine Faustregel mit Augenzwinkern.
  • Womit Sie noch warten sollten, bis die Nächte tatsächlich frostfrei sind: alles, was unter "Beet- und Balkonpflanzen" fällt. Hier handelt es sich durchwegs um Pflanzen, die bei zu niedrigen Temperaturen vor sich hin siechen und bei Temperaturen unter Null, schlicht und einfach den Geist aufgeben. Hier ist Geld, Mühe und Zeit verschwendet. Oft handelt es sich gerade mal um ein paar Tage Geduld, die zwischen grauenhaften und umwerfenden Blumenkästen stehen. 

 

In diesem Sinne - alles hat seine Zeit und Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude!

Das trifft nicht nur auf Pflanzen zu, sondern auch auf den nächsten Blog zum Thema "Gemüsejungpflanzen - was, wann, wo"

 

Bis zum nächsten Mal, Ihre Eva Mayer

 

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